Das Wind-Lexikon über Alternative Energien +++ Beispielartikel: 'Azimutgetriebe', 'Auftrieb', 'Anemometer'
English: Lift coefficient / Español: Coeficiente de sustentación / Português: Coeficiente de sustentação / Français: Coefficient de portance / Italiano: Coefficiente di portanza
Der Auftriebsbeiwert ist eine dimensionslose Kennzahl in der Aerodynamik, die das Verhältnis zwischen der auf einen Körper wirkenden Auftriebskraft und dem dynamischen Druck der umströmenden Luft beschreibt. Im Kontext der Windkraft spielt dieser Parameter eine zentrale Rolle bei der Auslegung und Optimierung von Rotorblättern, da er direkt die Effizienz der Energieumwandlung beeinflusst. Seine Bestimmung erfolgt entweder experimentell im Windkanal oder numerisch mittels Strömungssimulationen.
Als Auftriebskraft wird die der Schwerkraft
Bei Auftriebsläufern sind die Rotorblätter wie bei Flugzeugen geformt und erzielen durch die eigene Rotation eine zusätzliche Auftriebskraft. Daher können die Blattspitzen sich schneller als der Wind drehen.
English: Archimedes' Principle in the Context of Wind Energy / Español: Principio de Arquímedes en el Contexto de la Energía Eólica / Português: Princípio de Arquimedes no Contexto da Energia Eólica / Français: Principe d'Archimède dans le Contexte de l'Énergie Éolienne / Italiano: Principio di Archimede nel Contesto dell'Energia Eolica
Auftriebsprinzip ist ein physikalisches Gesetz, das von Archimedes entdeckt wurde. Es besagt, dass ein Körper, der in ein Fluid eingetaucht wird, eine Auftriebskraft erfährt, die dem Gewicht der verdrängten Flüssigkeitsmenge entspricht. Im Kontext der Windenergie bezieht sich dieses Prinzip jedoch metaphorisch auf die aerodynamischen Kräfte, die auf die Rotorblätter einer Windturbine wirken.
English: Yield / Español: Rendimiento / Português: Rendimento / Français: Rendement / Italiano: Rendimento
Ausbeute im Kontext der Windkraft bezeichnet die Menge an elektrischer Energie, die von einer Windkraftanlage oder einem Windpark in einem bestimmten Zeitraum erzeugt wird. Sie ist ein entscheidender Maßstab für die Effizienz und Wirtschaftlichkeit einer Windkraftanlage und hängt von verschiedenen Faktoren wie Windgeschwindigkeit, Anlagendesign und Standortbedingungen ab.
Windkraftanlagen sind zeitweise wegen Störungen, Wartung, Reparatur
English: Compensation / Español: Compensación / Português: Compensação / Français: Compensation / Italiano: Compensazione
Ausgleich bezeichnet im Windkraft-Kontext Maßnahmen, die ergriffen werden, um negative Auswirkungen von Windkraftprojekten auf die Umwelt, die Landschaft oder betroffene Interessengruppen zu minimieren oder zu kompensieren. Diese Maßnahmen sind oft gesetzlich vorgeschrieben und zielen darauf ab, eine Balance zwischen Energieerzeugung und Umwelt- sowie Sozialverträglichkeit herzustellen.
English: rotor blade design / Español: diseño de palas del rotor / Português: dimensionamento das pás do rotor / Français: conception des pales du rotor / Italiano: progettazione delle pale del rotore
Auslegung von Rotorblättern bezeichnet im Windkraftkontext die technische und aerodynamische Gestaltung der Rotorblätter einer Windkraftanlage mit dem Ziel, eine optimale Energieausbeute, Betriebssicherheit und Langlebigkeit zu gewährleisten. Dabei werden zahlreiche physikalische, mechanische und werkstofftechnische Parameter berücksichtigt.
Die Ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ) wird auch 200 Seemeilen-Zone genannt, da sie sich von der Basislinie (Niedrigwasserlinie entlang der Küste) bis 200 Seemeilen in das Meer
In einer Ausschlussfläche bzw. einem Ausschlussgebiet ist der Bau von Windkraftanlagen in der Regel unzulässig.
English: Exclusion criteria / Español: Criterios de exclusión / Português: Critérios de exclusão / Français: Critères d'exclusion / Italiano: Criteri di esclusione
Im Kontext der Windkraft bezeichnen Ausschlusskriterien spezifische Faktoren, die eine Standortplanung für Windenergieanlagen (WEA) unmöglich machen oder stark einschränken. Diese Kriterien sind essenziell, um ökologische, technische und rechtliche Konflikte zu vermeiden. Sie basieren auf gesetzlichen Vorgaben, Umweltstudien und technischen Machbarkeitsanalysen.
Ausschreibungen sollen nach dem Wirtschaftsministerium ab 2017 die bisher feste Einspeisevergütung des EEG ersetzen. Dann müssen Planer von Windkraftanlagen ein Gebot abgeben, welche Vergütung sie für eine kWh erhalten wollen.
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