Die Rotordrehzahl ist vom Windkraftanlagentyp abhängig. Je größer die Windkraftanlage, desto langsamer die Rotordrehzahl. Kleinwindanlagen bis 1 kW haben Rotordrehzahlen bis zu 1000 U/min. Viele Anlagen in Deutschland, die eine Leistung von bis zu 1 MW aufweisen, drehen sich die Rotoren je nach Windgeschwindigkeit etwa 12-32 Mal/Minute. Windkraftanlagen bis 2 MW haben eine Rotordrehzahl von 10-20 U/min. Der zum heutigen Stand gängige gebaute Anlagentyp mit einer Leistung ab 3 MW weisen Rotordrehzahlen von 5-18 U/min.

Die Rotordrehzahl einer Windkraftanlage kann starr oder variabel sein. Die Drehzahl hängt von verschiedenen Parametern ab, hauptsächlich von der Blattlänge, der Schnelllaufzahl und dem Anlagenkonzept.

Bei stall -geregelten Windenergieanlagen gibt es meist zwei feste Drehzahlen, pitch -geregelte WEA arbeiten oft mit variabler Drehzahl. Aus der maximalen Rotordrehzahl und dem Durchmesser kann die maximale Blattspitzengeschwindigkeit berechnet werden, die wesentlichen Einfluss auf die Geräuschentwicklung am Rotor hat.



 

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