Das Anemometer ist ein Messgerät zur Erfassung der Windgeschwindigkeit (m/s). Es stammt vom griechischen Wort anemos, was mit Wind oder Windmesser übersetzt werden kann. Der gebräuchlichste Anemometertyp ist das Schalenkreuzanemometer, oder auch Schalensternanemometer genannt.

Teurer in der Anschaffung und mit einem höheren Stromverbrauch gibt es die Ultraschallanemometer. Jedes Anemometer sollte vor Beginn einer Messung im Windkanal kalibriert werden. Nach dem Deutschen Kalibrierdienst (DKD) oder MEASNET zertifizierte Institute garantieren ein Höchstmaß an Genauigkeit und Vergleichbarkeit.

 


Wird ein Windmessmast an einem Standort für ein Windgutachten oder Ertragsgutachten aufgestellt, sollten die Höhen der Anemometer bis mindestens 1/3 der geplanten Nabenhöhe reichen. Zudem sollten mindestens drei Höhen eingeplant werden, damit später eine Aussage zum Höhenprofil getroffen werden kann.

Einige Hersteller sind: Vector Instruments, Risø, Thies


Die angezeigten Windverhältnisse verschiedener Anemometertypen sind nicht kompatibel, so dass bei der Angabe von Windverhältnissen auch angegeben werden sollte, auf welchen Anemometertyp man sich bezieht. So sind z.B. die Typen Vector Instruments, Risø und Thies First Class vergleichbare Typen, im Gegensatz zu älteren Modellen von Thies.


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