Mit einer Windmessung werden die Windverhältnisse an einem bestimmten Standort, erfasst. Es wird zwischen der Langzeitwindmessung an Wetterstationen, Windmessung mit Messmast über 1-2 Jahre und Kurzzeitmessung mit Sodar oder Lidar -Messgeräten über z.B. 1-2 Monaten unterschieden.

 

Die Messung mit Messmast sollte wegen der jährlichen Windschwankungen im Laufe eines Jahres mindestens ein Jahr betragen. Soll eine Aussage bereits nach einem halben Jahr getroffen werden, ist es wichtig dass zu mindestens ein Starkwindmonat erfasst wurde.


Die Ausstattung des Messmastes mit welchen Sensoren hängt von der geplanten Nabenhöhe , Geländebeschaffenheit und klimatologischen Bedingungen (sollten die Anemometer beheizbar sein) ab.


Bei langjährigen Windmessungen an Wetterstationen müssen die Messgeräte von Zeit zu Zeit gewartet oder ggf. ausgetauscht werden. Auch technische Änderungen werden entsprechend der technischen Entwicklung bisweilen durchgeführt oder der Messmast wird gar versetzt. Zusätzlich ändert sich häufig die Stationsumgebung im Lauf der Zeit (Bewuchs, Bebauung, Landnutzung). Die langjährige Homogenität einer Windmessung ist daher häufig nicht gegeben.


Die Messung sollte möglichst von einem Windgutachter oder einem vergleichbaren Fachperson geplant werden, da ein Fehler von 3% in der Windgeschwindigkeitsmessung einen Fehler von 9% in der Ertragsberechnung verursacht.


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