Der Asynchrongenerator auch Induktionsgenerator genannt, wurde insbesondere bei den ersten entwickelten Windkraftanlagentypen verwendet. Asynchrongeneratoren haben einen hohen Wirkungsgrad, niedrigen Preis, sind robust und wartungsarm und können ohne Umrichter mit dem Netz verbunden werden.

Dadurch belasten sie das Stromnetz mit Blindstrom, wofür die Netzbetreiber Leistung in Rechnung stellt, da die Qualität des Netzes beeinträchtigt wird. Ein Asynchron-Generator arbeitet in einem engen Drehzahlbereich, wodurch er sich nicht optimal an die Windverhältnisse anpasst. Meist sind Asynchron-Generatoren auf eine bestimmte Windgeschwindigkeit um 8 m/s ausgelegt. Der Synchrongenerator kann sich an die Windverhältnisse anpassen.

Mitte der 90er kam der doppelt gespeiste Asynchrongenerator auf den Markt und wird heute bei etwa 50 % der Anlagen eingebaut. Dieser Generator arbeitet drehzahlvariabel und deckt einen weiten Drehzahlbereich ab. Nur ein Teil des erzeugten Stroms fließt durch einen Umrichter, wodurch doppelt gespeiste Asynchrongenerator en wenige Verluste aufweisen.

Ein Asynchrongenerator setzt sich aus den zwei Hauptkomponenten, dem Ständer (auch Stator genannt und aus vielen Stahlblechen bestehend) und dem Läufer zusammen.  Der Läufer, auch Anker genannt, dreht sich im Stator und ist mit dem Rotor der Windkraftanlagenlage durch ein Getriebe verbunden.

 


Eine Buchliste zum Thema Asynchrongenerator.



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