Das Allgemeine Berechnungsverfahren 7.3.1 der ISO 9613-2 zur Berechnung des Bodeneffekts ist nur für annähernd flachen Boden, d.h. waagerecht oder mit konstantem Gefälle, anwendbar. Für die Bestimmung der Bodendämpfung sind die drei Bereiche Quell-, Mittel- und Empfängerbereich festgelegt worden:

a) Quellbereich= 30hs, dabei ist HS die Quellenhöhe, die der Nabenhöhe der WEA entspricht, die Dämpfung in diesem Bereich wird mit As beschrieben.

b) Empfängerbereich=30hr, dabei entspricht hr der Empfängerhöhe, die Dämpfung in diesem Bereich wird mit Ar beschrieben.

c) Der Mittelbereich entspricht dem Bereich zwischen Quell- und Empfängerbereich und die Dämpfung in diesem Bereich entspricht Am.

Die akustischen Eigenschaften eines jedes Bodenbereiches werden durch den Bodenfaktor G berücksichtigt. Drei Kategorien werden von reflektierenden Flächen sind wie folgt festgelegt:

a) Harter Boden (G=0): Hierzu gehören Straßenpflaster, Wasser, Eis, Beton und jede andere Bodenoberfläche geringer Porosität.

b) Poröser Boden(G=1): Hierzu zählen von Gras, Bäumen oder anderem Bewuchs bedeckte Böden sowie jede andere Bodenoberfläche, die für Pflanzenwachstum geeignet ist, z.B. Ackerland.

c) Mischboden (G zwischen 0 und 1): In diesem Fall besteht die Oberfläche sowohl aus hartem als auch porösen Boden.



 

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