Wird in einem Schallgutachten festgestellt, dass nachts die Grenzwerte nach dem BImSchG überschritten werden, müssen Windkraftanlagen im Nachtbetrieb gedrosselt laufen, wodurch ein geringerer Schallleistungspegel erreicht wird. 

Quelle Foto: Nordex SE

Soll in einem Windgutachten zwischen Tag- und Nachtbetrieb unterschieden werden, müssten theoretisch differenzierte Häufigkeitsverteilungen der Windgeschwindigkeit verwendet werden. Meist wird jedoch vereinfacht angenommen, dass Tag- und nachts die gleichen Windverhältnisse herrschen, so dass eine zeitliche Gewichtung vorgenommen wird. Das Verhältnis zwischen den Häufigkeitsverteilungen ändert sich mit der Höhe über Grund und es ist stark vom einzelnen Standort abhängig. Entsprechende Informationen liegen meist nicht vor, aber detaillierte Steuerungsdaten von Windkraftanlagen der Region können Aufschluss über die Windverhältnisse in der Nacht und am Tage geben.

Zur Sicherung des Flugverkehrs wird je nach Region eine Hindernisbefeuerung nötig.



 
Thüga - Erneuerbare Energien GmbH
 
Nachhaltig neue Energie für kommunale Lebensräume