Als Windparklayout wird die Anordnung der Windkraftanlagen bezeichnet. Durch die räumliche Nähe der Windenergieanlagen kommt es zu Abschattung, d.h. die Anlagen beeinflussen sich gegenseitig und der Parkwirkungsgrad sinkt.


Eine gängige Empfehlung zur Ermittlung des unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten optimalen Abstandes der Anlagen im Windpark sieht in einem Winkel von +/- 30° zur Achse der Hauptwindrichtung und einen Anlagenabstand von acht Rotordurchmessern vor. Im Übergangsbereich von Haupt- zur Nebenwindrichtung reicht ein Abstand von vier Rotordurchmessern. Mit dieser Abstandsregelung können Wirkungsgrade von etwa 95 % erreicht werden. Diese Abstände werden aber meist nicht geplant, da die Wirtschaftlichkeit von den Standortbedingungen und dem Windkraftanlagentyp abhängt.

Um eine optimale Energieausbeute zu erzielen, werden meist die Jahresenergieerträge nicht nur von einer Parkkonfiguration vom Windgutachter berechnet. Es bietet sich an, wenn der Anlagentyp und die zur Verfügung stehende Fläche feststehen, Parkoptimierungen von einem Windgutachter durchführen zu lassen. Programme wie Windfarmer können in diesem Bereich sehr hilfreich eingesetzt werden. 


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