Ein Rotorblatt besteht aus zwei Halbschalen (der Saug- und der Druckseite), welche durch mehrere, interne Stege verbunden sind. Die Halbschalen werden mit Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK),  oder Kohlefaserverstärktem Kunststoff (CFK) in mehreren Lagen belegt und in Polyester und Epoxydharz getränkt. Kohlefasern sind teurer als Glasfaser, aber haben auch eine dreimal größere Steifheit und eine höhere Zugfestigkeit.


Als Blitzschutz wird in der Mitte des Blattes Blitzschutzkabel eingebaut.


Das Profil eines Rotorblattes hängt stark von der Schnelllaufzahl ab.


Mit der Anzahl der Rotorblätter nimmt theoretisch die Leistung einer Windkraftanlage zu. Der Übergang von einem auf zwei Blätter vergrößert die Leistung um zehn Prozent. Das dritte Blatt bringt einen Leistungszuwachs von drei bis vier Prozent. Das vierte jedoch nur ein bis zwei Prozent.

 



 
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