WAsP ist die Abkürzung von „Wind Atlas Analysis and Application Program“ und ist ein in der Windbranche weit verbreitetes Strömungsmodell.


Grundprinzip von WAsP ist es, aus der Häufigkeitsverteilung eines in Bodennähe gemessenen Windes (Wetterstation oder Mast am Standort) unter Berücksichtigung der lokalen topografischen Verhältnisse, die Windverteilung für eine bestimmte Höhe zu berechnen. Diese Windverteilung kann für ein größeres Gebiet, das den geplanten Windkraftstandort einschließt, als repräsentativ angesehen werden. Unter Berücksichtigung der am geplanten Windkraftstandort vorliegenden Gegebenheiten (Orografie, Rauigkeit, Hindernisse) kann das Windpotenzial dann an diesem Standort in Nabenhöhe berechnet werden.



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