Das Sodarmessgerät, oder auch SODAR-Gerät ist ein Messinstrument, bei dem mittels Sodar die Windgeschwindigkeit und Windrichtung in verschiedenen Höhen bestimmt wird.


Es werden hörbare Schallimpulse gebündelt in die Atmosphäre abgestrahlt und ein Teil wird durch Luftteilchen zurückgestreut und wieder empfangen. Aus der gemessenen Laufzeit der Schallwellen, der wieder empfangenen Intensität sowie der Frequenzverschiebung des zurückgestreuten Schallsignals wird die Windrichtung und die Windgeschwindigkeit berechnet. Die Frequenzen sowie die Intensität der wieder empfangenen Strahlungen sind gegenüber dem gesendeten Signal verschoben. Durch den Dopplereffekt lassen sich die Windrichtung und Windgeschwindigkeit berechnen. Die gemessene Dopplungsverschiebung ist proportional zur Windgeschwindigkeit in Strahlrichtung der Sendeantenne. In Gegensatz zum Schalenkreuz- und Ultraschallanemometer, die an einem bestimmten Punkt messen, wird bei der Sodarmessung die Windgeschwindigkeit eines bestimmten Luftvolumens erfasst.


Ein Sodarmessgerät kann den Wind, je nach Hersteller, über eine Höhe von ca. 20 bis 200m über dem Boden mit einer Auflösung von 5-10 Meter messen. Die Vorteile der Sodarmessung sind die Möglichkeiten, in einer größeren Höhe die Windgeschwindigkeit aber auch die Windrichtung und die Windscherung zu erfassen.



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