Rotorblätter müssen verschiedene Lasten aushalten, die aufgrund von Böen, Dauerstarkwind, Turbulenzen und der Gravitationskraft häufig wechseln können (Wechsellasten). Dadurch kommt es zur Materialermüdung, wie z.B. Rissen. Es wird geforscht, ob die deutlich teurere Kohlefaser eine Alternative zur Glasfaser ist. Da aber Kohlefaser Strom leitet, wird nach einem Mechanismus gesucht, die Blätter zu entlasten. Hier forscht unter anderen die TU Delft an einer beweglichen Hinterkante. Eine andere Möglichkeit ist, dass nicht alle Rotorblätter gleichzeitig sondern auch einzeln aus dem Wind gedreht werden können (individueller Pitchantrieb). Aufgrund der aufwendigen Elektronik bei diesen „intelligenten Rotorblättern“ setzen andere Forscher auf die Verbesserung des Strömungsabrisses beim starren Stallblatt.

 

 

 



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